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Mit Hilfe des \"Börsenindex-Momentumindikators\" (BMI) können die großen Aufwärtsbewegungen mitgenommen und die schwierigen Börsenphasen gut umschifft werden.


Mit den täglichen Kursveränderungen einer derart großen Zahl internationaler Börsenindizes kommt es natürlicherweise auch zu Schwankungen beim durchschnittlichen RS-Faktor. Hält man diesen Wert Tag für Tag über einen längeren Zeitraum fest, so ergibt sich ein aussagekräftiger Verlauf. Vergleicht man den DAX über einen längeren Zeitraum auf täglicher Basis mit diesem \"Relative-Stärke-Indikator\", erhält man den \"Börsenindex-Momentumindikator\" (BMI). Er gibt die durchschnittliche Veränderung des Momentums 50 internationaler Indizes wieder. Auf diese Weise gelingt es, die Veränderung des globalen Aktienklimas mit den Bewegungen eines einzelnen Index zu vergleichen. Es ist offensichtlich, dass sich der deutsche Aktienmarkt in seinen Bewegungen nicht vom globalen Börsenklima abkoppeln kann. Eine entsprechende Grafik macht zudem deutlich, dass es in der Vergangenheit nur sinnvoll war, in den DAX zu investieren, wenn auch weltweit \"die Börsenampeln auf Grün sprangen\". Mit Hilfe dieses Indikators konnten die großen Aufwärtsbewegungen mitgenommen und die schwierigen Börsenphasen gut umschifft werden, da sie rechtzeitig angezeigt wurden.
Der wesentliche Unterschied zum Investment-Ansatz Levys liegt bei dem hier vorgestellten Verfahren in der Exit-Strategie. Wer strikt nach dem Verfahren der Relativen Stärke Levys vorgeht, ist immer investiert. Er kauft zu einem gegebenen Zeitpunkt beispielsweise die hinsichtlich ihres Momentums stärksten 10% eines Aktienkorbes und hält diese, bis sie durch ihr schwächer gewordenes Momentum in der regelmäßig aktualisierten RS-Rangliste einen bestimmten Rang (Cast out-Rank) unterschritten haben. Der Erlös aus dem Verkauf der Titel wird dann wiederum zu gleichen Teilen in die dann relativ stärksten Werte investiert.
Die Baisse-Phase der Jahre 2000 bis 2003 hat jedoch gezeigt, dass das Befolgen dieses Ansatzes in schwierigen Börsenzeiten zu schmerzlichen Verlusten führt. Eine trendfolgende Strategie benötigt zur erfolgreichen Performance nun mal ein günstiges Aktienklima.
Über die Signale des Börsenindex-Momentumindikators wird Levys Verfahren nur in einem allgemein günstigen Umfeld zur Anwendung kommen. In Baisse-Phasen soll das System gar nicht investiert sein. Wie sich dieser Handelsansatz in den letzten zehn Jahren ausgezahlt hätte, wird in einem zweiten Teil beschrieben.
Weitere Informationen zu dem Thema finden Sie in dem Buch \"Enzyklopädie der Technischen Indikatoren\", von Rene Rose, das im März 2006 im Finanzbuch-Verlag erschienen ist.

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