HomeAllgemeinesGrundlagenEigene IndikatorenBörsen BarometerDAX Strategien  Goerkes DAX Depot Goerkes DAX HandelssystemMoney ManagementMedienDas BuchDer BörsenbriefPublikationen  n-tv Kolumne Strategie-ArtikelDAF und n-tv VideosTTV BeiträgeSonstigesAktuelle TermineAktuelle Charts & KurseKontaktGästebuchImpressum

Die Momentumstrategie in Verbindung mit einer Timing-Strategie angewandt, versetzt den Anleger in die Lage, zur richtigen Zeit im richtigen Markt investiert zu sein.


Ende der 60er Jahre veröffentlichte der Amerikaner Robert A. Levy sein auch heute noch oft zitiertes Standard-Werk \"The Relative Strength Concept of Common Stock Price Forecasting\" (Das Konzept der Relativen Stärke zur allgemeinen Aktienkursprognose).
Levy war damals der erste, der mit Hilfe eines Computers ein Aktienselektionsverfahren über eine längere Periode hinweg mit einem strategischen Ansatz systematisch untersuchte. Bis heute ist sein Verfahren als Selektions-Modell anerkannt. Im Rahmen dieses und eines weiteren Artikels wird aufgezeigt, wie dieser Ansatz um eine Timing-Strategie erweitert werden kann. Dadurch soll nicht nur die Frage \"Was kaufe bzw. verkaufe ich?\", sondern auch die Frage \"Wann kaufe bzw. verkaufe ich\" beantwortet werden. Welche Ergebnisse ein darauf basierendes Handelsmodell geliefert hat, wird in einem zweiten Teil behandelt.
Levys Datenmaterial bezog sich auf 200 Aktien der New York Stock Exchange (NYSE), deren Wochenschlusskurse über eine 260-Wochen-Periode, beginnend am 24. Oktober 1960 bis zum 15. Oktober 1965 , als Grundlage für die Berechnungen und Analysen herangezogen wurden. In dem untersuchten Zeitraum stieg der Dow Jones-Index um 64,5%.
Für seine Analysen hat Levy mit unterschiedlichen Zeitintervallen gearbeitet. Diese umfassten eine Woche (kurzfristig), einen Monat (mittelfristig) und ein halbes Jahr (langfristig). Levy entschied sich für diese Zeiträume, weil Menschen in diesen Zeiträumen denken, handeln und planen. Sie sind einfach für unser Leben zu gebräuchlichen Zeitabschnitten geworden. Eine darüber hinausgehende spezifische Begründung für die Auswahl dieser Zeiträume gibt Levy in seinem Werk nicht an. Die \"Langzeit-Variante\" eines halben Jahres wurde von ihm für die Aktienauswahl (\"investment selection\") gewählt.
Das Verfahren der Relativen Stärke ist eine Momentumstrategie. Der Begriff \"Momentum\" ist ein physikalischer Begriff und bezeichnet das Produkt aus Masse und Geschwindigkeit. In der Technischen Analyse wird er verwendet, um eine Aussage über die Impuls- oder Schwungkraft einer Aktie bzw. eines Marktes zu machen. Börsianer sprechen deshalb auch häufig von einem starken oder schwachen Momentum, das eine Aktie hat.
Bei einer derartigen Strategie wird also die Schwungkraft einer Aktie oder eines Index’ gemessen. Dieses Momentum wird dabei allgemein als Verhältnis des aktuellen Kurses zum Kurs vor x Tagen definiert. Das kann der Kurs von letzter Woche, von letztem Monat oder vom Jahresende sein. Auch der Vergleich des aktuellen Kurses mit einem Durchschnitt von Kursen in der Vergangenheit ist denkbar.
Der Grundgedanke des Momentums lässt sich anhand eines einfachen Beispiels darstellen: Wirft man einen Ball in die Luft, so weist er am Anfang eine sehr starke Aufwärtsgeschwindigkeit auf, d. h. er besitzt ein starkes Momentum. Während der Aufwärtsbewegung steigt der Ball dann immer langsamer, bis er schließlich durch den Einfluss der Schwerkraft wieder nach unten fällt. Ähnlich wie in diesem Beispiel wird bei einem Momentum als Mittel der Technischen Analyse die Kraft oder die Stärke einer Kursbewegung gemessen.

Diese Webseite mit True-Page CMS wurde realisiert von

Premium Systems
Seiten-Inhalt Home
Grundlagen
Eigene Indikatoren
Börsen Barometer
DAX Strategien Goerkes DAX Depot
DAX Strategien Goerkes DAX Handelssystem
Money Management
Das Buch
Der Börsenbrief
Publikationen n-tv Kolumne
Publikationen Strategie-Artikel
DAF und n-tv Videos
TTV Beiträge
Aktuelle Termine
Aktuelle Charts & Kurse
Kontakt
Gästebuch
Impressum