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Die Momentumstrategie eignet sich als Aktienstrategie sehr gut zur Aktienauswahl, weil sie ausschließlich die Kursbewegung der Aktie als Selektionsmittel heranzieht.



Das Verfahren der Relativen Stärke ist eine Momentumstrategie. Die Begriffe Relative Stärke-Strategie und Momentumstrategie werden deshalb auch synonym verwendet. Der Begriff Momentum ist ein physikalischer Begriff und bezeichnet das Produkt aus Masse und Geschwindigkeit.
In der Technischen Analyse wird er verwendet, um eine Aussage über die Impuls- oder Schwungkraft einer Aktie bzw. eines Marktes zu machen. Börsianer sprechen deshalb auch häufig von einem starken oder schwachen Momentum, das eine Aktie hat. Bei einer derartigen Strategie wird also die Schwungkraft einer Aktie oder eines Index gemessen. Dieses Momentum wird dabei allgemein als Verhältnis des aktuellen Kurses zum Kurs vor x Tagen definiert. Das kann der Kurs von letzter Woche, von letztem Monat oder vom Jahresende sein. Auch der Vergleich des aktuellen Kurses mit einem Durchschnitt von Kursen in der Vergangenheit ist denkbar.
Der Grundgedanke des Momentums lässt sich anhand eines einfachen Beispiels darstellen: Wirft man einen Ball in die Luft, so weist er am Anfang eine sehr starke Aufwärtsgeschwindigkeit auf, d. h. er besitzt ein starkes Momentum. Während der Aufwärtsbewegung steigt der Ball dann immer langsamer, bis er schließlich durch den Einfluss der Schwerkraft wieder nach unten fällt. Ähnlich wie in diesem Beispiel wird bei einem Momentum als Mittel der Technischen Analyse die Kraft oder die Stärke einer Kursbewegung gemessen.
Die Strategie der Relativen Stärke ist trendfolgend. Gekauft wird in einen bereits etablierten Trend in der Erwartung, dass sich die Kurse auch zukünftig in die einmal eingeschlagene Richtung weiterentwickeln. Der finanztheoretische Hintergrund der Relativen Stärke-Strategie ist die Annahme, dass die Aktien, die in der Vergangenheit eine überdurchschnittliche Kursentwicklung erzielt haben, auch in Zukunft eine bessere Performance als der Gesamtmarkt aufweisen werden, weil die den Kurs positiv beeinflussenden Faktoren auch weiterhin vorhanden sind (Trendkontinuität).
Die Erklärung für die Entstehung von Trends an den Börsen, die das Fundament für den Erfolg der Relative Stärke-Strategie bilden, liegt ursächlich in der längerfristigen Verschiebung des Angebots- und Nachfrageverhaltens der Marktteilnehmer. Ohne dieses Phänomen der Trendkontinuität wäre es absurd, in einen Markt zu investieren, der schon gestiegen ist, um ihn erst in der Erwartung eines noch weiteren Anstiegs wieder mit Gewinn zu verlassen. Eine sehr bewährte Methode zur Selektion von Aktien und Märkten ist jedoch das Verfahren der \"Relativen Stärke\", das von dem Amerikaner Dr. Robert Levy schon Ende der 60er Jahre entwickelt und in seiner Studie \"The Relative Strength Concept of Common Stock Price Forecasting\" veröffentlicht wurde. Da die meisten Haushalte über einen Computer und entsprechende Tabellenkalkulationsprogramme verfügen, hat dieses Verfahren den Vorteil, dass es auch von dem Privatanleger mit einem relativ geringen Zeitaufwand durchgeführt werden kann. Wie jede Börsenstrategie spiegelt auch diese Methode nicht die persönliche Meinung eines sich möglicherweise irrenden Analysten wider. Stattdessen basiert sie einzig und allein auf dem denkbar neutralsten, das wir uns vorstellen können: dem Kurs bzw. der Kursbewegung selbst!
Die Grundlage für den Erfolg der \"Relativen Stärke\" bildet das Phänomen der Trendkontinuität. Levy untersuchte in seiner Studie 200 Aktien der New Yorker Börse über einen Zeitraum von fünf Jahren. Dabei fiel ihm auf, dass es immer wieder Aktien gab, die sich über eine längere Periode besser entwickelten als andere. Die Beobachtung, dass Aktien, die im Vergleich zu anderen Einzeltiteln oder dem Gesamtmarkt einen stärkeren Kursanstieg verzeichnet haben, auch in Zukunft überdurchschnittlich steigen, führte dazu, dass Levy nach einem Maß für die Trendstärke dieser Aktien suchte.

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