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Das Verfahren der Relativen Stärke (Momentumstrategie) bietet dem Anleger die Möglichkeit, das an der Börse vorherrschende Gesetz der Trendkontinuität zum eigenen Vorteil auszunutzen.



Bilanzkennzahlen oder Ergebnisprognosen interessieren ihn nicht. Ralf Goerke, Technischer Analyst und Autor des Börsenbriefes MomentumInvestor, möchte lediglich wissen, welche Aktien gerade Fahrt aufgenommen haben. Zitat: \"An der Börse existiert das Gesetz der Trendkontinuität\", so Goerke. \"Und von diesen Trends können Anleger profitieren\". Goerke investiert nach der Strategie der relativen Stärke. Wichtigste Kennzahl ist das Momentum, das die Trendstärke misst. Dabei wird das aktuelle Kursniveau ins Verhältnis zu einem durchschnittlichen Kursniveau der Vergangenheit gesetzt. Goerke nutzt einen Halbjahresdurchschnitt. Steigt der Wert über eins, liegt ein Aufwärtstrend vor. Analog signalisiert ein Momentum kleiner eins einen Abwärtstrend. Goerke berechnet wöchentlich entsprechende Rangfolgen für die Aktiender internationalen Indizes, aber auch für Rohstoffe, Devisenoder ganze Märkte wie DAX, Euro STOXX, Dow Jones und Co.: Dadurch werden die Märkte vergleichbar, und Anleger können in die trendstärksten Aktien und Märkte investieren.
Ursprünglich geht die Theorie der relativen Stärke zurückauf den Amerikaner Robert A. Levy, der jeweils in die zehn Prozent der Bestplatzierten investiert. Doch vor allem in ausgeprägten Abwärtstrends drohen auch die \"Besten\" unter die Räder zu kommen. Um die Risiken zu reduzieren, hat Goerke die Theorie weiterentwickelt und um eine \"Börsenampel\" in Form eines Baromaters ergänzt. Sinkt das durchschnittliche Momentum aller 50 von ihm beobachteten Indizes auf einen Wert unter eins, schaltet die Börsenampel auf Rot - alles wird verkauft! Erst bei einem positiven Aktienklima steigt Goerke wieder ein.
So trommelte das negative Weltaktienklima bereits am 2. Januar 2008 zum Ausstieg. Während die Märkte von Januar 2008 bis März 2009 um bis zu 50 Prozent eingeknickt sind, hat er sein Kapital rechtzeitig gesichert und in attraktive Zinsanlagen investiert. Zwar reagiert der Indikator mit einem Time Lag erst im Mai 2009 schaltete die Börsenampel wieder auf Grün, als der DAX bereist 30 Prozent aufgeholt hatte. Dennoch geht Goerkes Rechnung auf. Wer dem Markt folgte, hatte im Mai unter dem Strich gerade einmal 65 Prozent des Einstandsniveaus erreicht. Der Stratege konnte dagegen mit einer Kapitalausstattung von 100 Prozent plus Zinsen in den Börsenaufschwung starten. Auch im Trendmarkt 2004 bis Ende 2007 hatte er den Markt klar abgehängt. Beispiel DAX-Momentum: Mit den drei jeweils stärksten DAX-Werten waren Anleger mit 325 Prozent im Plus, während der Index lediglich einen Anstieg von gut 100 Prozent schaffte. Wer Einzelwertrisiken scheut, kann auch per ETF in die stärksten Märkte oder Branchen investieren. Aktuell auf der Überholspur: die Türkei, DJ-STOXX-600-Banken und Osteuropa.\"Den Ein- und Ausstieg optimal zu timen, ist Illusion\", sagt Goerke. \"Wer nur einen guten Teil des Anstiegs mit dabei ist und die Abwärtsrisiken begrenzt, erzielt langfristig eine attraktive Rendite\".
Ralf Goerke ist Technischer Analyst und Autor des Börsenbriefes \"Momentum-Investor\" sowie des Börsenratgebers \"Zur richtigen Zeit im richtigen Markt\", erschienen im FinanzBuch-Verlag 2009.

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