Goerkes DAX-Handelssystem – lieber entspannt gewinnen als gestresst verlieren!
Einleitung
Das hier abgebildete Handelssystem auf den DAX ist für den mittel- bis langfristig orientierten Investor gedacht. Dies bedingt alleine schon die Anzahl der Käufe und Verkäufe in den abgebildeten 15½ Jahren. Insgesamt kam es zu acht Kauf- und sieben Verkaufsignalen. Das entspricht im Durchschnitt etwa einem Signal pro Jahr.

Dieses automatisierte Handelssystem ist klar trendfolgend und so konzipiert, dass es sein Fähnchen nach dem Wind dreht. Das heißt, dass ein Long-Investment (grüner Pfeil) nur dann vorgenommen wird, wenn das internationale Aktienklima als günstig eingestuft wird. Im gegenteiligen Fall wird die Position gedreht und eine Short-Position auf den DAX eingenommen (roter Pfeil).
Die Bewertung des Aktienklimas wiederum erfolgt auf Basis des von mir entwickelten Börsenindex-MomentumIndikators (BMI), des ersten Aktienklima-Indikators überhaupt, den ich in meinem Buch „Zur richtigen Zeit im richtigen Markt“ (s. Button „Das Buch“) beschrieben habe. Dabei wird unterstellt, dass der DAX in ein internationales Gefüge eingebettet ist und sich nicht auf Dauer vom allgemeinen Trend des globalen Aktienklimas loslösen kann. Ist das allgemeine Klima an den Börsen weltweit von Aufwärtstrends geprägt, sollte auch der DAX davon profitieren (Long-Phase). Entsprechend wird sich der DAX einer globalen Eintrübung an den Märkten nicht entziehen können und nach unten tendieren (Short-Phase).

PerformanceEntwicklungGoerkesDAXHandelssystemLangfristChart20120501
Performance Goerkes DAX-Handelssystem per 1.5.2012

Die Performance-Entwicklung im nebenstehenden Fenster des dreigeteilten Chartbildes zeigt eine relativ stetige Aufwärtsentwicklung in den vergangenen Jahren. Große Einbrüche in der Vermögensentwicklung, die den aufgelaufenen Gewinn wieder ganz oder zu einem großen Teil vernichtet haben, sind nicht aufgetreten. Das ist aus psychologischen Gründen wichtig, da zu starke Schwankungen in der Performance-Entwicklung das Nervenkostüm des Anlegers belasten und sein Vertrauen in das Handelssystem erschüttern könnten.

Systemeigenschaften
Es liegt allerdings in der Natur der Sache, dass bei einem trendfolgenden Handelssystem die großen Wendepunkte im Markt nie genau getroffen werden. Dies erfolgt immer mit einer gewissen Zeitverzögerung. Das ist auch hier im Chart an vielen Stellen deutlich zu erkennen und muss als Teil dieses Handelsansatzes von vornherein akzeptiert werden. Wer also nicht sein Leben lang der Fata Morgana nachlaufen will, zu Tiefstkursen einzusteigen und erst zu Höchstkuren wieder raus zu gehen (wem gelingt das schon?), für den stellt dieses Handelssystem möglicherweise eine denkbare Alternative zu seinem bisherigen Investmentstil dar.

Im richtigen Trend mitschwimmen
Wichtiger ist, dass ein Anleger der einem solchen System folgt, im Wesentlichen in den Haupttrendphasen, die sich immer wieder in den Märkten ausbilden, auf der „richtigen Seite“ positioniert ist. Außerdem macht er sich frei von seinen eigenen Emotionen, die ihm manchmal bei notwendigen Investitionsentscheidungen oder auch gerade bei Verkaufsentscheidungen(!) im Wege stehen können. Die vielen, zum Teil widersprüchlichen Meinungen zahlreicher „Experten“ zur weiteren Entwicklung an den Märkten interessieren ihn ebenfalls nicht mehr. Es zählt einzig und allein das, was die Märkte selbst durch ihre Bewegungsdynamik anzeigen. Einen neutraleren „Indikator“ als die Märkte selbst gibt es nicht. Die Systematik in der hier vorgestellten Weise enthält keine Stoppkurse. Der Ausstieg aus einer Position und die gleichzeitige Aufnahme einer Gegenposition werden durch die Veränderung des Aktienklimas und die Reaktion des Aktienklima-Indikators darauf generiert.
Ein Anleger ist somit also immer investiert – entweder auf der Long- oder auf der Short-Seite.

Keine Garantie für zukünftige Gewinne
Bedenken Sie bitte, dass dieses Handelssystem nach einer Signalgenerierung immer einer anschließenden Trendphase in die Signalrichtung bedarf, um entsprechende Gewinne erwirtschaften zu können. Sollten diese ausgeprägten Trendphasen zukünftig wider Erwarten ausbleiben und der DAX über längere Zeit nur trendlos in engen Spannen hin und her tendieren, würde sich das in jedem Fall negativ auf die Performance-Entwicklung des Systems auswirken. Zwar kann unterstellt werden, dass sich eine durch Trendphasen geprägte Entwicklung wie in der Vergangenheit auch zukünftig fortsetzen wird, aber eine Garantie dafür gibt es nun mal nicht. Generell kann deshalb für ein solches Handelssystem auch keine Gewinngarantie für die Zukunft abgegeben werden.

Aktualisierung
Da die Signale in der Regel nur alle paar Monate erfolgen, wird die Abbildung an dieser Stelle auch nur in unregelmäßigen Abständen (alle paar Monate) und mit einer Zeitverzögerung von mindestens vier Wochen aktualisiert. Im Börsenbrief „MomentumInvestor“ wird das Handelssystem mit einem darauf abgestimmten separaten DAX-ETF-Depot jede Woche aktualisiert - ein Vorteil für meine Leser! Die letzte Aktualisierung der folgenden Grafik hier auf der Website erfolgte am 24.05.2012 (mit den Kursen vom 20.04.2012).
Das letzte Signal (ein Kaufssignal) wurde am 08.02.2012 bei einem DAX-Stand von 6.748,76 Punkten generiert. Seither hat der DAX 463,01 Punkte verloren (-6,86%) und steht bei 6.285,75 Punkten (Stand 23.05.2012).


PerformanceChartDAX-MI-Handelssystem20120420
Performance-Chart Goerkes DAX-Handelssystem per 20.04.2012
Wenn Sie dieses ETF-Depot zeitnah mit den entsprechenden Signalen wöchentlich verfolgen und an der Outperformance zum DAX teilhaben wollen, lesen Sie einfach regelmäßig den "MomentumInvestor"!
"Goerkes DAX-Handelssystem" - eine Investmentidee für den eher konservativen, mittel- bis langfristig orientierten Anleger.
Und da soll noch einer sagen, an der Börse wird nicht geklingelt…!