Money-Management - die Wertsicherungsstrategie für professionelle Investoren
"Das ganze Geheimnis des Börsenerfolgs besteht darin, so wenig wie möglich zu verlieren, wenn man falsch liegt."William O'Neil
"Misstrauen Sie Leuten, die sich beim Trading außerordentliche Fähigkeiten anmaßen. Beobachten Sie deren Trading und vor allem, wie sie die Größe ihrer Positionen bestimmen. Wenn sie dabei keinen Wert auf Risikominimierung legen, dann wenden Sie sich nicht einfach ab, sondern laufen Sie davon!"(aus "Clever traden mit System" S. 246 von Van K. Tharp)
Risiko- u. Money-Management sind wichtige Bestandteile einer erfolgreichen Börsenstrategie. Berechnen Sie ab jetzt Ihren Kapitaleinsatz und steuern Sie Ihr Risiko bei Ihren Börsenengagements durch einen Klick auf den Link zu BÖRSE ONLINE!
Zum Einstieg in die Materie empfiehlt
sich das im FinanzBuch-Verlag erschienene Buch „Money-Management – Die Formel für Ihren Börsenerfolg“ von Bernhard Jünemann und Heinz Imbacher. Darin ist eine CD mit einem Money-Management-Tool enthalten, mit dem sich die Theorie für jeden Anleger auch in die Praxis umsetzen lässt.

 Statistische Auswertung der eigenen Handelsaktivitäten - Bilanz der eigenen Trades
Gehören Sie auch zu der Masse der Anleger, die eher planlos und unsystematisch ihre Börsengeschäfte erledigen? Mal da und mal dort ein bisschen „daddeln“? Achten Sie beim Trading auf Ihre Positionsgrößen? Setzen Sie bei Ihren Börsengeschäften Stopps zur Verlustbegrenzung? Oder reiten Sie Ihre Positionen lieber in den Keller? Kennen Sie Ihre Depotkennzahlen, die Aufschluss darüber geben, ob Sie erfolgreich in dem Geschäft sind oder nicht? Haben Sie schon einmal Ihre Handelsaktivitäten an der Börse systematisch
untersucht? Wissen Sie, wie die Depot-Performancekurve Ihres Depots aussieht? Wenn Sie diese Fragen mit „nein“ beantworten, dann handeln Sie wahrscheinlich so wie die Masse der Anleger – und Sie haben vermutlich demnach auch die Performance, die die Masse an der Börse erzielt. Statt sich auf die sinnlose Suche nach dem (nicht existierenden) Super-Indikator zu machen, sollten Sie sich lieber das 1x1 des Risiko- und Money-Managements aneignen, um nicht gleich im "Haifischbecken Börse“ gefressen zu werden.

Beispiel_Depotstatistik_-_Bilanz_der_Trades
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Das dem Buch beigefügte Money-Management-Programm ist eine Excel-Anwendung. Hier kann der Anleger über eine Eingabemaske seine Trades eingeben. Dabei kann er die Positionsgröße in Abhängigkeit vom Gesamtkapital und dem Stoppkurs so wählen, dass er im Verlustfall nicht mehr als z. B. 1% seines Tradingkapitals verliert (1%-Risiko-Depot). Dabei errechnet das Programm nach Eingabe der Rahmendaten (Kaufkurs, Stoppkurs, etc.) die zu kaufende Stückzahl. Auf diese Weise wird der Anleger erzogen,
keine überbordenden Risiken bei seinen Transaktionen mehr einzugehen. Denn der Schutz des eigenen Kapitals steht immer an oberster Stelle! Ist das Tradingkapital nämlich erstmal verzockt, war’s das mit der Traderkarriere. Seine Börsentransaktionen kann der Anleger auf einer zweiten Ebene statistisch auswerten lassen – wie in der o. a Abbildung zu erkennen. Dabei erhält er eine Reihe von wichtigen Kennzahlen, die Aufschluss über seinen Anlageerfolg geben:
Die Auswertung beginnt mit der Gegenüberstellung des bisherigen Gewinne und Verluste aufgrund sämtlicher, eingegebener Transaktionen. Danach werden die Anzahl der Gewinntrades und die Anzahl der Verlusttrades gegenüber gestellt. Dabei
ist die Trefferquote der prozentuale Anteil der Gewinntrades an der Gesamtzahl der durchgeführten Börsengeschäfte. Die nächste Kennzahl ist die Relation der Gewinntrades / Verlusttrades (RGV). (Text wird in Kürze fortgesetzt)

Performancekurve_des_abgeschlossenen_Trades
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Software-Quelle der Abbildungen: CD "MONEY-MANAGEMENT - Die Formel für ihren Börsenerfolg", FinanzBuch Verlag 2007 (49,90 Euro). Mit freundlicher Genehmigung der BÖRSE ONLINE Verlag GmbH & Co.
 Risikohinweis
Es versteht sich von selbst, dass die strikte Absicherung eingegangener Positionen durch Stopp/Loss-Limite diszipliniert einzuhalten ist. Aktien kaufen ohne Absicherungen ist wie Autofahren ohne Bremsen. Irgendwann wird es zwangsläufig vor die Wand gefahren. Und ein Depot darf niemals zu einer Deponie mit kaputten Wrackteilen werden...! Lassen Sie das niemals zu! Auch wenn sich das auf dieser Homepage dargestellte und beschriebene Verfahren der "Relativen Stärke" bzw. "Momentumstrategie" durch empirische Untersuchungen als erfolgreiche Handelsstrategie an der Börse herausgestellt hat, werden auch bei diesem Verfahren Verluste dann und wann unvermeidlich sein. Durch viele Jahre praktischer Erfahrung spielt sich meines Erachtens Börsenerfolg im Kopf ab. Nur diejenigen, die Verluste "als Teil des Geschäftes" akzeptieren, der sich immer in engen Grenzen halten muss, werden langfristig an der Börse überleben.
Die u. a. Tabelle soll Ihnen einmal vor Augen führen, welchen Gewinn Sie erwirtschaften müssen, nachdem Sie einen bestimmten prozentualen Verlust hingenommen haben. Entscheiden Sie selbst, wie tief Sie zukünftig eine Position ggf. "in den Keller reiten" wollen, ehe Sie die Notbremse ziehen! Bedenken Sie vor allen Dingen, dass sich an der Börse immer wieder Entwicklungen auftun können, die auch von all den bekannten Börsengurus dieser Welt nicht vorhergesehen werden können. Das war in der Vergangenheit so, das wird in Zukunft nicht anders sein. Gerade die Erfahrungen der Subprime-Krise haben wohl hoffentlich auch dem Letzten die Augen geöffnet, dass das Allerwichtigste bei der Börsenspekulation zunächst einmal der Kapitalerhalt ist. Und das Prinzip Hoffnung („Wird schon wieder“) hat an der Börse nichts zu suchen! Hoffnung ist nämlich der schwächste Pfeiler, auf den eine Börsenstrategie aufgebaut ist... - denn auf der "Wiese der Hoffnung" weiden viele Ochsen!

Grafik_mit_Verlustausgleichsfunktion
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Die Grafik zeigt Ihnen sehr schön die Abhängigkeit zwischen dem linear größer werdenden Verlust (rot) und dem gleichzeitig geometrisch anwachsenden Verlustausgleich (grün). Viele Anleger kennen diese Funktion gar nicht. Aus Gründen der Darstellbarkeit musste die Grafik bei einem Verlustausgleich von ca. 500% begrenzt werden. Die Abbildung verdeutlicht Ihnen hoffentlich, wie wichtig es ist, Verluste so rechtzeitig zu realisieren, dass Sie in Ihrer Tradingexistenz an der Börse nicht gefährdet sind. Der bekannte Trader und Buchautor Dr. Alexander Elder beschrieb die Situation sehr treffend in seinem Buch "Come into my Trading Room": Jemand, der seine Verluste nicht begrenzen kann, ist zu vergleichen mit jemandem, der immer weiter in eine Eishöhle hineinrutscht. Je weiter er in diese Eishöhle hineinrutscht, desto unwahrscheinlicher ist es, dass er dort wieder herauskommen wird. Die Zahlen zu dieser Grafik entnehmen Sie bitte der folgenden Tabelle!
 Verlustausgleichstabelle
Verlustausgleichstabelle
Ein Verlust von ...... bedarf eines
Gewinnes von ...
Ein Verlust von ...... bedarf eines
Gewinnes von ...
1 %1,01 %51 %104,08 %
2 %2,04 %52 %108,33 %
3 %3,09 %53 %112,77 %
4 %4,17 %54 %117,39 %
5 %5,26 %55 %122,22 %
6 %6,38 %56 %127,27 %
7 %7,27 %57 %132,56 %
8 %8,70 %58 %138,10 %
9 %9,89 %59 %143,90 %
10 %11,11 %60 %150,00 %
11 %12,36 %61 %156,41 %
12 %13,64 %62 %163,16 %
13 %14,94 %63 %170,27 %
14 %16,28 %64 %177,78 %
15 %17,65 %65 %185,71 %
16 %19,05 %66 %194,12 %
17 %20,48 %67 %203,03 %
18 %21,95 %68 %212,50 %
19 %23,46 %69 %222,58 %
20 %25,00 %70 %233,33 %
21 %26,58 %71 %244,83 %
22 %28,21 %72 %257,14 %
23 %29,87 %73 %270,37 %
24 %31,58 %74 %284,62 %
25 %33,33 %75 %300,00 %
26 %35,14 %76 %316,67 %
27 %36,99 %77 %334,73 %
28 %38,89 %78 %354,55 %
29 %40,85 %79 %376,10 %
30 %42,86 %80 %400,00 %
31 %44,93 %81 %426,32 %
32 %47,06 %82 %426,32 %
33 %49,25 %82 %488,24 %
34 %51,52 %84 %525,00 %
35 %53,85 %85 %566,67 %
36 %56,25 %86 %614,29 %
37 %58,73 %87 %669,23 %
38 %61,29 %88 %733,33 %
39 %63,93 %89 %809,09 %
40 %66,67 %90 %900,00 %
41 %69,49 %91 %1011,11 %
42 %72,41 %92 %1150,00 %
43 %75,44 %93 %1328,57 %
44 %78,57 %94 %1566,67 %
45 %81,82 %95 %1900,00 %
46 %85,19 %96 %2400,00 %
47 %88,68 %97 %3233,00 %
48 %83,31 %98 %4900,00 %
49 %96,08 %99 %9900,00 %
50 %100,00 %100 %Totalverlust